Das Projekt

Im Corona-Sommersemester 2021 stellten sich 17 junge Studierende der Europäischen Ethnologie in Berlin und deren Dozentin einer großen Herausforderung: mithilfe einer hybriden Zugangsweise zur Ethnographie ein Stadtviertel zu erfahren, das seit dessen Reinvention als Trabantenstadt in den späten 1960er Jahren immer wieder in den Fokus medialer, wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Repräsentation gerückt wurde – oftmals mit langanhaltenden, desolaten Rückwirkungen in die diversen Bewohnerschaften hinein. Mit einer kritischen Gender-Perspektive, die als inkludierend als möglich formuliert worden ist, wurden Wege gefunden, sich den Repräsentationen aus ganz verschiedenen Perspektiven zu nähern, sie zu hinterfragen und zu dekonstruieren und schließlich das Viertel aus sich heraus selbst sprechen zu lassen.

Projektmitarbeitende:

Lehrbeauftragte: Brigitte Zamzow, Doktorandin am Institut für Euopäische Ethnologie der Universität Wien

Studierende (in alphabetischer Reihenfolge): Adriana Czermin, Claire Hattab, Sophie, Layla Karollus, Jule Kleinschmidt, Valeria Liedtke, Marlene Mähler, Linus Neubert, Antje Raschdorf, Sarah Robert, Alex Schwirrat, Laila Sengpiehl, Leyla Sobler, Alison Weiss, Jan Wettengel, Katharina Windsperger, Joram-Justus Witte.